Ganztag

Halbtagsgrundschule mit integrierter Kindertagesbetreuung

Verlässliche Halbtagsgrundschule / Konzept

Konzept/Auszug

Vorwort

15 Jahre Grundschule Töplitz veranlasst Lehrer, Erzieher und Eltern über bildungspolitische Ziele und Inhalte in den vergangenen Jahren nachzudenken und sich den heutigen gesellschaftlichen Anforderungen bewusst zu stellen. Ein vielfältiges Anforderungsprofil, notwendige Qualitätsstandards und eine steigende öffentliche Erwartungshaltung beeinflussen seit jeher die Bildungslandschaft.
Das Lehrkräfteteam der Inselschule Töplitz stellt(e) sich den neuen Anforderungen und begleitet(e) die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen mit Zielstrebigkeit und Fachkompetenz. Das gemeinschaftliche Interesse verbindet Schule und Elternhaus auf besondere Weise und fördert innovative Zielsetzungen. Der Bildung und Erziehung werden an der Inselschule maßvolle und konsequente, richtungsweisende Grundsätze zugeordnet, die vielfältigen Raum für eine individuelle, fachübergreifende und vertiefende Lern- und Förderarbeit in sozialer gemeinschaftlicher Umgebung zulassen. Die Vernetzung mit zusätzlichen, differenzierten und modernen schulischen und außerschulischen Angeboten macht die Inselschule seit Jahren auch überregional attraktiv.
Traditionen, Schulhöhepunkte und eine engagierte Eltern- und Schulfördervereinstätigkeit komplettieren die erfolgreiche schulische Arbeit. Die Schüler und Schülerinnen erleben ihre Schule als freudvoll und lebensnah.
Es gilt nunmehr, ein ganzheitliches Lernkonzept verwirklichen zu wollen, in dem Lehrer und Erzieher in verlässlicher inhaltlicher wie organisatorischer Vielfalt tiefer und wirkungs-voller in den bisher üblichen Schulalltag eingreifen und Einfluss auf die Gestaltung nehmen wollen. Es ist die logische pädagogische Konsequenz, nach der Errichtung des flexiblen Schulanfangsunterrichtes zum Schuljahr 04/05 nunmehr die Errichtung einer verlässlichen Halbtagsgrundschule mit integrierter Kindertagesbetreuung vornehmen zu dürfen.

Leitideen für das Ganztagsangebot an Grundschulen

Weil Ganztagsangebote entscheidend das Lernumfeld bereichern und die Lernqualität und -quantität positiv beeinflussen, werden Schulen zu Häusern des Lebens und Lernens für Kinder, die dort einen wesentlichen Teil ihrer Lebenswelt erfahren. Darin eingebunden sind Leitideen, die auf Komplexität und Prozessentwicklung hinzielen.

Leitideen:

Wahrnehmung der unterschiedlichen Lebenssituation von Kindern und ihrer Familien sowie deren Beachtung und das Eingehen auf individuelle Lebenslagen und Entwicklungsnotwendigkeiten

Förderung der Chancengleichheit von Kindern

Alltagsorientierung, Offenheit und Ganzheitlichkeit für den Lebensweltbezug des Kindes

Entgegentreten sozialer und kultureller Selektion und Diskriminierung

Aufbau einer gelungenen Unterstützung zur Verbindung von Familie und Gesellschaft, von Berufstätigkeit und verlässlicher Betreuung und Bildung

Schaffen eines zukunftsfähigen Bildungsangebotes

Ermöglichen eines aktiveren Wissenserwerbs / Selbstlerneffekt: „Das Lernen lernen“Orientierung auf fächerübergreifenden Unterricht

Förderung und Forderung von Schülern und Schülern mit Leistungsschwächen

Berücksichtigung der individuellen und sozialen Bedürfnisse der Kinder durch flexiblen Tagesablauf / TagesrhythmusFörderung der Teamarbeit von Erwachsenen und Schülern

Entwicklung der Lehrer und Erzieher zu Lernvorbildern und Moderatoren

Organisierung offener Formen des Lernens für das aktive individuelle Aufsuchen von Angeboten durch Kinder

Einrichten freundlicher Rahmenbedingungen für Kinder und Erwachsene (personelle und sächliche Bedingungen)

Gewährung und Ausbau der Ganztagsschule als Orte für die Freizeitgestaltung von Kindern

Schaffung von Ruhe-, Erholungs- und Rückzugsphasen und -räumen

Förderung einer sozialpädagogischen und erziehungswirksamen Lernkultur in gemeinschaftlicher, jahrgangs- und altersgemischter Form
Verwirklichung von Unterrichtsqualität / Bildungsstandards durch ergänzende Angebote

Schaffen von Verabredungen, Vereinbarungen, Kooperationsverträgen zwischen Kindern und Erwachsenen sowie zwischen Kindern und/oder gleichaltrigen zur

Gestaltung eines anregungsreichen Lernumfeldes

Verwirklichung der engen Zusammenarbeit / Teamarbeit von Elternhaus und Schule / Partizipation als Strukturelement „Von einander und mit einander lernen!“

Erhöhung der eigenen Verantwortung jedes Beteiligten im Planungs- und Umsetzungsprozess

Akzeptanz des veränderten Aufgabenverständnisses durch den Schulträger für eine ganztägige Bildung, Erziehung und Betreuung

Neueinordnung von Strukturen und Zuständigkeiten von Schule und Jugendhilfe in ihrer Gesamtheit und Aufbau eines bedarfsgerechten, transparenten und dauerhaft gesicherten Gesamtsystems ganztägiger Angebote

Einbindung der Vorschularbeit in das Ganztagskonzept, Kita als Kooperationspartner mit festgeschriebenen Bildungsstandards

Diesen Grundüberzeugungen zur Errichtung einer Ganztagsschule schließen sich die Steuergruppe sowie das Team der Lehrkräfte und Erzieher der Inselschule an. Auf „gleicher Augenhöhe“ werden die Aufgaben gemeinsam in Angriff genommen und konzeptionell erstellt.

So einigten sich die Mitglieder der Steuergruppe auf sieben Schwerpunkte / Leitideen, die dem Gesamtkonzept der Inselschule zugrunde gelegt sind:

Individuelle Förderung und Eröffnen von Lernchancen durch eine Pädagogik der Vielfalt, die konsequent die unterschiedlichen Lernvoraussetzungen der Schülerinnen und Schüler berücksichtigt, wie zum Beispiel Begabungen, Lernhaltung, die Lernumgebung im Elternhaus und Vorwissen aus der Lebenswelt.

Veränderung von Unterricht und Lernkultur durch Verknüpfung von Unterricht, Zusatzangeboten und Freizeit über Vor- und Nachmittag, zum Beispiel Lösung vom 45-Minuten Takt, Raum für freien Unterricht und für Projekte.

Soziales Lernen über verschiedene Altersgruppen hinweg durch Angebote, die das Leben und Lernen in Gemeinschaft, respektvollen Umgang miteinander und soziale Kompetenz fördern.

Partizipation durch verbesserte Möglichkeit der Mitentscheidung, Mitgestaltung und Mitverantwortung von Eltern und Schülerinnen und Schülern.

Öffnung von Schule durch Kooperation mit der Kinder- und Jugendhilfe, sozialen und kulturellen Einrichtungen und mit Betrieben vor Ort.

Kreative Freizeitgestaltung durch Einbeziehung außerschulischer Angebote, zum Beispiel von Jugendhilfe, Musikschulen, SportvereinenQualifizierung des Personals durch entsprechende Weiterbildungen für Schulleitung, Lehrkräfte, pädagogisches Personal und außerschulische Partner

Aufgaben und Ziele (Leitideen):

Wahrnehmung der unterschiedlichen Lebenssituation von Kindern und ihrer Familien sowie deren Beachtung und das Eingehen auf individuelle Lebenslagen und Entwicklungsnotwendigkeiten

Förderung der Chancengleichheit von KindernAlltagsorientierung, Offenheit und Ganzheitlichkeit für den Lebensweltbezug des KindesEntgegentreten sozialer und kultureller Selektion und Diskriminierung

Aufbau einer gelungenen Unterstützung zur Verbindung von Familie und Gesellschaft, von Berufstätigkeit und verlässlicher Betreuung und Bildung

Schaffen eines zukunftsfähigen Bildungsangebotes Ermöglichen eines aktiveren Wissenserwerbs / Selbstlerneffekt: „Das Lernen lernen“Orientierung auf fächerübergreifenden Unterricht

Förderung und Forderung von Begabungen von Schülern mit LeistungsschwächenBerücksichtigung der individuellen und sozialen Bedürfnisse der Kinder durch flexiblen Tagesablauf / Tagesrhythmus

Förderung der Teamarbeit von Erwachsenen und Schülern

Entwicklung der Lehrer und Erzieher zu Lernvorbildern und Moderatoren

Organisierung offener Formen des Lernens zum individuellen aktiven Aufsuchen von Angeboten durch Kinder

Einrichten freundlicher Rahmenbedingungen für Kinder und Erwachsene (personelle und sächliche Bedingungen)

Gewährung und Ausbau der Ganztagsschule als Orte für die Freizeitgestaltung von Kindern

Schaffung von Ruhe-, Erholungs- und Rückzugsphasen

Förderung einer sozialpädagogischen und erziehungswirksamen Lernkultur in gemeinschaftlicher, jahrgangs- und altersgemischter Form

Verwirklichung von Unterrichtsqualität / Bildungsstandards durch ergänzende AngeboteSchaffen von Verabredungen, Vereinbarungen, Kooperationsverträgen zwischen Kindern und Erwachsenen sowie zwischen Kindern und/oder gleichaltrigen zur Gestaltung eines anregungsreichen Lernumfeldes

Verwirklichung der engen Zusammenarbeit / Teamarbeit von Elternhaus und Schule / Partizipation als Strukturelement „Von einander und mit einander lernen!“

Erhöhung der eigenen Verantwortung jedes Beteiligten im Planungs- und Umsetzungsprozess

Akzeptanz des veränderten Aufgabenverständnisses durch den Schulträger für eine ganztägige Bildung, Erziehung und Betreuung

Neueinordnung von Strukturen und Zuständigkeiten von Schule und Jugendhilfe in ihrer Gesamtheit und Aufbau eines bedarfsgerechten, transparenten und dauerhaft gesicherten Gesamtsystems ganztägiger Angebote

Einbindung der Vorschularbeit in das Ganztagskonzept, Kita als Kooperationspartner mit festgeschriebenen Bildungsstandards

Traditionen und Schulhöhepunkte der Inselschule

als ganztagsrelevante Rahmenbedingungen

Die seit 1990 in den jeweiligen Jahresplänen „Schulhöhepunkte der Inselschule Töplitz“ ausgewiesenen Schüler,- Eltern- und Lehrerveranstaltungen sowie Feste und Traditionen zählen zum wertvollen Bildungs- und Erziehungsgut unserer Einrichtung. Traditionsbewusst und Neuem aufgeschlossen gegenüber entscheiden jährlich die Mitwirkungsgremien über das Gesamtvorhaben, in dem schülerorientierte wie unterrichtsergänzende Höhepunkte zu einem aktiven Schulleben an der Inselschule zusammengeführt werden.
In diesen Kalender gehören ebenso kommunale Höhepunkte, für deren Gelingen unsere Grundschüler den kulturellen, sportlichen und bildungsinhaltlichen Rahmen setzen. Vereine, Kirche, Kita und Senioren wünschen die Aufrechterhaltung der gemeinsamen nutzbringenden Arbeit, von der wirksame Impulse für das gemeinschaftliche Zusammenleben von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen an der Inselschule ausgehen. Die verbindenden Tätigkeitsfelder ermöglichen eine zielgerichtete ganzheitliche und ganztägliche Einflussnahme und helfen entscheidend mit, die vielfältigen Lern- und Erfahrungswelten Inselschülern nahe zu bringen.

Die inhaltliche Vernetzung gemeinschaftlicher Unterstützungsträger stellt für die Inselschule das pädagogische Scharnier für den Lern- und Freizeitbereich dar. Ein reichhaltiges Inselschulleben schafft ausreichend Identifikationsmöglichkeiten für Schüler/innen mit ihrer Schule und fördert das soziale Miteinander.

Elternvertreter Schülervertreter Lehrkräfteteam
Kita “Inselnest” (Töplitz)
Kita “Storchennest” (Golm)
Inselschule Institutionen, Kirche
und andere
Einrichtungen des
Lernens und Lebens
Schulförderverein Ortsansässige Vereine
und Elterninitiativen
Sachverständiger Bürger
und Unterstützung

Mit den nachmittäglichen unterrichtsergänzenden Angeboten soll es gelingen, das bisherige traditionsbewusste und kommunale Leben weiter zu unterstützen und die Inselschule als zentrale Bildungseinrichtung des Ortes qualitativ für Schüler und Eltern der Stadt Werder aufzuwerten. Die kommunale Öffentlichkeit erlebt als sekundärer Nutzer, ein vielfältig dargestelltes abwechslungsreiches, lebensorientiertes und aktiv-gemeinschaftliches Schulleben. Gleichzeitig helfen Jung und Alt auf besondere Weise mit, das Bildungs- und Erziehungskonzept der Inselschule zu verwirklichen.

Die neu hinzukommenden ergänzenden Angebote sowie Begegnungs- und Rückzugsmöglichkeiten bereichern insgesamt den schulischen Alltag. Sie dienen zur Erhöhung der Allgemeinbildung und Selbständigkeit, individuellen Förder- und Forderung von Fähigkeiten und Fertigkeiten aber auch zur Entspannung, Erholung, Ruhe und Begegnung unserer Kinder. Für Mädchen und Jungen bieten sie darüber hinaus einen selbst bestimmten Frei – und Rückzugsraum.

Räume der integrierten Kindertagesbetreuung

Inselschule Töplitz
Verlässliche Halbtagsgrundschule mit intergrierter Kindertagesbetreuung